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Laborenz: Die Absenderfreistempel des Zentralen Kurierdienstes der DDR

Artikelnummer: 978-3-8334-1820-4


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Beschreibung

Laborenz: Die Absenderfreistempel des Zentralen Kurierdienstes der DDR

1. Auflage 2004, 419 Seiten, Hardcover, ca. 1.000 Abbildungen. Heft 23 der Schriftenreihe der FG Post- und Absenderfreistempel e.V.

Das "Jüngste" Kind in der Schriftenreihe der FG ist ein Schwergewicht - sowohl äußerlich als auch inhaltlich. Auf 419 Seiten hat Jörg Laborenz in ihm alles zusammengetragen, was bis heute über AFS des ZKD bekannt ist. Er hat Quellen aufgespürt und ausgewertet, die zu DDR-Zeiten der Geheimhaltung unterlagen und daher nicht zugänglich waren. Er hat tausende Belege ausgewertet. Und er hat einen Fehler vermieden, der sich schon für so manchen Autor als fachlicher Stoperstein erwiesen hat: Er hat sich nicht zu einem "Schnellschuss" verführen lassen, sondern sich die Zeit genommen, sorgfältig zu recherchieren, seine Ergebnisse ein um das andere Mal zu überprüfen.
Das Ergebnis: Ein Standardwerk, das für einen Teilbereich der DDR-Philatelie dauerhaft Maßstäbe setzt.
Die Arbeit ist klar und übersichtlich gegliedert. Schrittweise zeigt der Autor anhand von Dokumenten und illustriert durch Belege den Weg zur Einführung des Wertrahmens "ZENTRALER KURIERDIENST" für Absenderfreistempler auf. Auch für den Laien verständlich beschreibt und kommentiert er administrative und politische Vorgänge, die sich in den Freistempeln des ZKD widerspiegeln. Er geht auf Besonderheiten und die unbeanstandete Weiterverwendung des ZKD- Wertrahmens nach dem 29.2.1972 ein, dem offiziellen Schlusstag dieser DDR-Besonderheit.
Maschinen-, Wertziffer- und Ortsstempeltypen sind auf der Basis der Dürst/Eich - Kataloge bzw. nach Anderson beschrieben..
Ob zusätzliche Vermerke, Mischfrankaturen, Kontrollstempel und -aufkleber, Berliner Besonderheiten und vieles mehr - der Autor lässt keine Informationswünsche offen. Wer sich ernsthaft mit der DDR-Philatelie beschäftigt, wird um dieses Werk nicht herumkommen. Auch für Juroren wird diese Arbeit zukünftig Pflichtlektüre sein, wollen sie Ausstellungssammlungen seriös beurteilen.
Bei der Bewertung der ZKD-Belege, der eine Übersicht über die ZKD-Gebühren vorangestellt ist, geht der Autor sehr differenziert vor. Er ermittelt einen Gesamtwert für den Einzelbeleg, der sich aus einem Basispreis + einem Portostufenfaktor + einem Zusatzwert für Besonderheiten des Beleges zusammensetzt.
Im Katalogteil sind alle bis heute bekannten Freistempel mit ZKD-Wertrahmen abgebildet, also auch alle Varianten der einzelnen Verwender im Werbeteil und im Orts-/Tagesstempel. Daneben werden für jeden einzelnen Abdruck der verwendete Maschinentyp, das früheste Belegdatum sowie der Basispreis angegeben. Auch Hinweise auf eventuelle Besonderheiten fehlen nicht. Für jedes Postamt mit einem ZKD-Teilnehmer wurde eine neue Seite angelegt. Dies erleichtert die Orientierung in dem Werk erheblich.
Aufgenommen wurden in den Katalogteil nur Stempel, die dem Autor vorgelegen haben. Nicht belegte, in der Literatur aber beschriebene Stücke finden sich quasi als Anhang auf der letzten Katalogseite.

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